*** Welpen - Treff ab dem 03. März sonntags um 13.15 Uhr in Offenbach***
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BARFEN

 

Das „Barfen“ bzw. „BARF“ ist schon mit vielen Acronymen übersetzt worden, z.B:mit "Biological Appropriated Raw Food", "Bones and Raw Food", "Born Again Raw Feeders" – etc. ich würde sagen, barfen steht für eine „artgerechte Rohfütterung“.

In Fertigfuttermittel ist häufig sehr viel Getreide enthalten, es dient auch oftmals als Füllstoff. Getreide ist einer der Hauptallergiefaktoren bei Hunden. Der Hund braucht wenige Kohlenhydrate. Diese sollten ihm besser in der Zugabe von frischem Gemüse zur Verfügung gestellt werden. Wenn man Getreide füttern möchte dann am besten hochwertige Vollkornflocken mehrere Stunden in Möhrensaft oder Wasser eingeweicht und bitte nur zum Obst füttern, nicht zu Fleisch.


Grundsätzlich schadet Getreide in überschaubaren Mengen sicherlich nicht, aber es ist auch nicht zwingend notwendig und kann häufig zu Allergien führen.


Genauso verhält es sich auch mit altem, getrocknetem Brot oder Reis und Nudeln, der Hund kann davon nichts verwerten und scheidet alles genauso wieder aus wie er es aufgenommen hat, aber es macht vielen Hunden Spaß, an einem harten Brot zu kauen.

Bei Hunden die jahrelang mit industriell gefertigtem Futter ernährt wurden, ist der Magen recht träge geworden, zudem haben sich viele Stoffe wie Konservierungs- /Farb- und Geschmacksstoffe im Körper abgelagert.

 

Sobald man auf barfen umstellt beginnt der Organismus mit der Entschlackung bzw. Entgiftung.
Bei manchen Hunden bemerkt man kaum Symptome, andere zeigen beim Entgiften Begleiterscheinungen wie Erbrechen, Juckreiz, Durchfall etc. Das ist völlig normal und geht recht schnell vorüber.

 

Eine ausgewogene Ernährung mit allen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen benötigt der Hund nicht täglich, sondern in einem Zeitraum mehrerer Wochen oder Monate, aber nicht komplett und täglich in einer Mahlzeit. Die Mahlzeiten sollen möglichst abwechslungsreich sein.


Wenn man verschiedene Fleischquellen (Rind, Geflügel, evtl. Wild, Pferd, Schaf) füttert, Muskelfleisch mit Innereien abwechselt und ein abwechslungsreiches Gemüse – und Obstangebot nutzt sowie kalt gepresstes Öl dazugibt, dann gleichen sich Mängel oder Überangebot einzelner Mahlzeiten immer aus.

 

Gemüse und Obst muss püriert werden, sonst können die Verdauungssäfte des Hundes die Zellulose der pflanzlichen Zellwände nicht aufschließen.

 

Obst und Gemüse immer mit kalt gepresstem Oel (oder auch mal Quark) verfüttern wegen der fettlöslichen Vitamine, die sonst nicht aufgeschlossen werden können.

 

In der Fachliteratur wird gekochtes Gemüse als besser verdaulich dargestellt, das haben meine Erfahrungswerte ebenfalls bestätigt. Allerdings werden mit dem kochen auch Vitamine zerstört, die beim Füttern von Rohkost erhalten bleiben.

 

Ein gutes Ca/P-Verhältnis (Calcium / Phosphor) neben anderen Spurenelementen, wie Natrium, Kalium und Magnesium ist wichtig ist für ein stabiles Skelett, eine gute Muskelkontraktion, Blutgerinnung, Zellvermehrung und ein stabiles Nervenkostüm.
In der Literatur wird ein ideales Verhältnis mit 1,3 (Ca) / 1 (P) beschrieben.
Ernährung die nur aus Fleisch besteht produziert ein Ungleichgewicht. Fleisch hat ein Ca/P-Verhältnis von 0,07:1 Also wenig Calcium und viel Phosphor.
Solange Sie das Verhältnis der Ernährung Ihres Hundes an die eines Beutetieres anpassen, werden Sie sich keine und Sorgen um das korrekte Ca/P-Verhältnis machen müssen.

Calcium soll nicht ausschließlich über Milchprodukte gefüttert werden. Milch hat einen deutlichen Phosphat -Überschuss (Verhältnis 3 (Ca) / 5 (P)) und würde somit die gewünschte Wirkung umkehren. Besser weniger Fleisch und mehr fleischige Knochen füttern (wenn der Hund Knochen verträgt – sonst mit Knochenmehl oder Calcium-Citrat ausgleichen).Vitamin C reiche Lebensmittel fördern die Aufnahme von Calcium im Organismus.

 

Grundsätzlich dürfen alle Fleischsorten (Rind, Huhn, Pute, Kaninchen, Hase, Ziege, Schaf, Lamm, Pferd, Wild, Fisch) außer Schwein (gekocht oder gebraten ist ok. Rohes Schweinefleisch kann den Aujetzky-Virus enthalten, für Menschen harmlos, für Hunde tödlich. Der Virus wird bei einer Temperatur von größer 60° C abgetötet. Dasselbe gilt auch für Wildschwein!) gefüttert werden.

Es dürfen auch alle Knochen gefüttert werden, aber auf keinen Fall gekochte Knochen (können tödlich sein) und auch keine Knochen füttern, die kein rohes Fleisch mehr besitzen, diese können ebenfalls massive Schwierigkeiten bei der Verdauung auslösen, da die Produktion der Magensäure nur dann angekurbelt wird, wenn der „Botenstoff Blut" die Rezeptoren im Magen „anregt". Knochen ohne Fleischanteil können nur schwer verdaut werden und bleiben im ungünstigsten Fall nur leicht angedaut vor dem Magenausgang liegen, wo Sie massive Probleme machen können, wenn sie nicht erbrochen werden.
Gekochte Knochen sind spröde und splittern leicht. Das kann zu schweren Darmverletzungen bis hin zu tödlichem Darmverschluss führen. Bitte auch keine gekochten Fische mit Gräte verfüttern. Das Problem ist hier dasselbe.

 

Allgemeine Berechnungsformel der Tagesmenge:

 

2 bis 3% vom Körpergewicht = Tagesmenge (100%)

Wenn der Hund normal eher zu dünn ist:3%;
Wenn der Hund zu dick ist:2%

davon sind:

30% = Gemüse/ Salat/Obst etc.. - Alternativ Blättermagen (magerer als Pansen)

und

70% = Fleisch und fleischige Knochen 

 

Bei normaler körperlicher Anstrengung sollte ein Hund täglich etwa 3% seines Körpergewichtes an Nahrung zu sich nehmen. Davon sollten 2/3 Fleisch und fleischige Knochen sein und 1/3 Gemüse und Obst (wobei der Schwerpunkt auf Gemüse liegen soll).


Wenn der Hund älter ist und sich nicht mehr so viel bewegt, dann sollten die Verhältnisse auf ½ Fleisch und fleischige Knochen und ½ Gemüse und Obst abgeändert werden.


Bei Welpen sollte das Verhältnis bei 2/3 fleischige Knochen und Fleisch (Hauptgewicht sollte auf den fleischigen Knochen liegen) und 1/3 Gemüse und Obst liegen. 

 

Bei der Umstellung auf Rohfütterung, ist es normal dass der Hund in den ersten 2-3 Wochen abnimmt. In der Regel nimmt er dieselbe Menge an verlorenem Gewicht allerdings danach auch wieder zu, ohne dass Sie ihm mehr Futter geben müssen. Das hat u.a. mit dem Ausscheiden des eingelagerten Wassers im Körper zu tun.

 

Das Fleisch, besonders aber Gemüse und Obst, enthalten so viel Wasser, dass der Durst des Hundes geringer wird und ein Teil der nötigen Menge an Flüssigkeit bereits über die Nahrung aufgenommen wird.

 

Sie müssen mehrmals wöchentlich eine Prise Salz zugeben, wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, frisch geschlachtetes, blutreiches Fleisch zu füttern.
Unser im Handel erhältliches Fleisch ist abgehangen und damit fast ausgeblutet, so dass die Salzzufuhr nicht ausreicht. Verwenden Sie nach Möglichkeit Meersalz.

Pflanzliche Öle müssen dem Futter beigemischt werden. Sie enthalten Fettsäuren, die vom Organismus nicht selbst gebildet werden können, aber für ihn lebensnotwendig sind. Unter anderem sind diese Fettsäuren wichtig für Nervensystem, Gehirnentwicklung, Sehvermögen, Fruchtbarkeit, Hautzustand und ein intaktes Immunsystem.

 

Das kann alles gefüttert werden:

 

OBST (NUR reif und in Maßen!)

 

Apfel (voller Pektin, einem Ballaststoff, der den Cholesterinspiegel senkt und den Säuregehalt im Körper neutralisiert Die Pektine aus reifen Äpfeln binden Schlacken und Gifte im Dünn- und Dickdarm und helfen bei deren Ausscheidung)

Banane (10 verschiedene Vitamine, besonders B6, 18 Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders Kalium, Magnesium, Zink, Kalzium, Pantothensäure, Folsäure, Frucht- und Traubenzucker. Glückshormon Serotonin, Schlafmittel Tryptophan. Schützt bei Gastritis die Magenschleimhaut, bessert Magengeschwüre. Normalisiert zu hohes Cholesterin, beugt Adernverkalkung vor. Zu viel Banane kann stopfend wirken.

Mit Quark und Apfel zusammen fein püriert, einem Schuß Honig und zusätzlich einem Löffel Hagebuttenpulver eine ideale Obstmahlzeit für morgens oder abends.

Birne

Erdbeeren
Himbeeren
Heidelbeeren
Johannisbeere

Brombeeren (Alle Beeren enthalten als sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe Anthocyane, Proanthocyanidine und weitere phenolische Verbindungen, die ausgeprägte antioxidative Eigenschaften haben und zellschädigende Radikale abbauen können. Solche Radikale sind normale Nebenprodukte des Stoffwechsels, die bei der Energiegewinnung mit Sauerstoff entstehen und auch von einigen Zellarten des Immunsystems zur Abwehr von Krankheitskeimen gebildet werden. Der Organismus besitzt ein wirksames Schutzsystem in Form von Enzymen, antioxidativ wirkenden Vitaminen (A, C, E) und Spurenelementen (Selen, Mangan, Kupfer), so dass im Idealfall ein Gleichgewicht zwischen schädigenden und schützenden Verbindungen besteht. Ist dieses Gleichgewicht durch vermehrte Radikalbildung oder unzureichende Versorgung mit Antioxidantien gestört, spricht man vom „oxidativen Stress“. Ein Überschuss an Radikalen entsteht z.B. bei entzündlichen Erkrankungen, Infektionen, bei Belastung des Organismus durch Umweltgifte, Luftverschmutzung und UV-Strahlung, aber auch durch Stress, starke körperliche Beanspruchung und mit zunehmendem Alter. Die Folge sind Zellschäden, die, falls der Körper nicht über eine ausreichende Reparaturkapazität verfügt, zu verschiedene Krankheiten führen können. So werden z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Altersdiabetes, Immunschäden, Krebs, chronische Entzündungen, Katarakt und akute Pankreatitis in Zusammenhang mit oxidativem Stress gebracht.)
Pflaumen (wenig)
Mandarinen
Kiwi (hat dreimal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte, das Enzym Actinidin, das tierisches Eiweiß spaltet, dazu Gerbsäure. Kiwis kräftigen das Immunsystem, festigen die Blutgefäße, das Bindegewebe und regen die Muskeltätigkeit an, speziell die des Herzmuskels. Der enthaltenen Proleotynsäure schreibt man zu, dass Cholesterin abgebaut und die Blutzirkulation verbessert wird. Sie sind blutreinigend, harntreibend, Abwehr stärkend und unterstützen die Eiweißverdauung. Auch hier gilt wegen des erhöhten Vitamin-C- und Säuregehaltes Vorsicht bei Hunden mit Magenproblemen.)

 

GEMÜSE

 

Blumenkohl
Brokkoli
Möhren (hohe Mengen an Alpha- und Betacarotin, ätherische Öle (Vorsicht bei einer homöopathischen Behandlung), Eisen, B-Vitamine, Folsäure, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Pektin.
Karotten sind besonders bekömmlich in der Schonkost. Das liegt unter anderem am Pektingehalt. Pektine quellen im Verdauungstrakt schleimartig auf und schützen so die Magen- und Darmschleimhaut. Betacarotin sorgt für die Gesundheit von Augen, Haut und Haar. Pektine und Karotine beugen Krebs vor. In Zusammenhang mit einem Schuss Öl können Vitamine und Gesundstoffe auch richtig aufgeschlossen werden.)
Chinakohl
Zucchini
Rot/Weißkohl
Grüne Bohnen (NUR gekocht!)
Mais
Sellerie
Fenchel (enthält Menthol-Öl, Anathol und kampferartigen Fenchon. Das Gemüse ist reich an verschiedenen Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium, Kalium und Calcium. Darüber hinaus enthält Fenchel große Mengen an Betacarotin, Vitamin C, Vitamin E und Folsäure. Vorsicht bei einer homöopathischen Behandlung da stark ätherisch.)
Gurke
Kürbis
Kohlrabi (die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Kohlenhydrate, Eiweiß, Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen sowie die Vitamine B1, B2, B6 und ca. 63 mg Vitamin C pro 100 g. In den Blättern stecken weitaus mehr Nährstoffe, insbesondere die Mineralstoffe Phosphor und Carotinoide. Vorsicht: Blähfähigkeit, bei etwas magenkranken Hunden aufpassen.
Grünkohl (in Maßen und wegen der besseren Verträglichkeit, blanchiert)
Spinat ( in Maßen und wegen der besseren Verträglichkeit, blanchiert)
Mangold (in Maßen und wegen der besseren Verträglichkeit, blanchiert)
Rosenkohl (in Maßen und wegen der besseren Verträglichkeit blanchiert)

 

SALAT - Empfehlenswert ist ein 50% Anteil an der Gemüseration

 

Feldsalat
Endivien
Rucula
Eisberg
Friseesalat

 

FLEISCH 

 

Rind
Kalb
Geflügel
Pferd
Ziege/Schaf/Lamm
Kaninchen
Wild

 

FISCH

 

Dorsch
Forelle
Lachs/ Seelachs
Thunfisch

 

INNEREIEN (1 x wöchentlich)

 

Leber, Lunge, Herz
Grünen Pansen/ Blättermagen (werden diese gefüttert, ist der Gemüseanteil zu vernachlässigen!)

 

FLEISCHIGE KNOCHEN (Wenn der Hund diese verträgt)

 

Rinderknochen (gut für die Zahnpflege zum nagen)
Kalbsknochen (gut für die Zahnpflege zum nagen)
Rinderbrustknochen
Kalbsbrustknochen
Rindermarkknochen (gut für die Zahnpflege)
Hühnerflügel, Hühnerhälse, Hühnerrücken
Putenhals
Ziegenbrustknochen

 

ÖLE

 

Olivenöl
Rapsöl
Walnussöl
Hanföl
Lebertran (1 x pro Woche und nicht in Kombination mit Leber, da hohe Anteile an Vitamin A und D)
Lachsöl
Nachtkerzenöl

 

MILCHPRODUKTE (Wenn der Hund diese verträgt)

 

Hüttenkäse
Magerquark
Ziegenquark/Ziegenmilch
Probiotischen Joghurt
Buttermilch

 

EIER

 

1-3 Eigelb pro Woche (gemörste Schale ist ein guter Calciumlieferant z.B. wenn man keine Knochen füttern möchte)

 

WEITERHIN

 

Haselnüsse
Walnüsse
Cashwekerne

 

Zusätzlich bei Bedarf

 

Bierhefeflocken (Gut für Haut, Fell, Stress, Nerven, viele B-Vitamine usw.)

Heilerde (Normalisiert die Darmflora z.B. Durchfall)

Algenkalk als natürlicher Calcium-Lieferant

Hagebuttenpulver (Vitamin C)

Spirulina blaugrüne Salzwasseralge stärkt das Immunsystem und gleicht Mangelerscheinungen aus. Zusätzlich enthält diese Meeresalge alles an Vitaminen (außer Vitamin C!), Spurenelementen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Chlorophyll und ca. 1 % Gamma-Linolensäure um den Körper ausreichend und optimal zu versorgen. Eine weitere positive Eigenschaft von Spirulina besteht in der Fähigkeit des Körpers, neue Blutzellen zu bilden. Phycocyanin, der blaue wasserlösliche Pigmentfarbstoff der Spirulina Alge kann auf die Stammzellen des Rückenmarks Einfluss nehmen. Selbst wenn Stammzellen durch chemische Gifte beschädigt worden sind, kann Phycocyanin die Produktion der weißen Blutzellen weiterhin regulieren. Phycocyanin gilt als Entgifter in Leber und Niere und sorgt so dafür, dass die Zellen geschützt werden. Darüber hinaus ist dieser Pigmentfarbstoff ein gutes Antioxidant, welches in der Lage ist, freie Hydroxyl-Radikale einzufangen und unschädlich zu machen. Diese Mikroalge hat ca. 70% leicht verdauliches Eiweiß.
Chlorella ist eine einzellige Süßwasser Grünalge die ihren Ursprung in Asien hat.
Ihr Gehalt an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen übertrifft alles und sorgt so für Power. Chlorella hat mit ca. 3 % Chlorophyll (grüner Pflanzenfarbstoff) einen so hohen Anteil, dass es Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) ähnelt und die Zellen mit Sauerstoff versorgt. Die Chlorella Alge bindet besonders Schadstoffe und Schwermetalle um sie aus dem Körper zu schleusen. Chlorella ist der perfekte Entgiftungsmechanismus.
Weiterhin besitzt sie außer den vielen Vitaminen, 19 verschieden Aminosäuren, ungesättigten essentiellen Fettsäuren uvm. Chlorella wird in erster Linie bei Schwermetallvergiftungen wie z.B. Quecksilber eingesetzt.

Das Grünlippmuschel-Extrakt besitzt einen hohen Gehalt an Glukosaminglykanen welche große Mengen Feuchtigkeit binden können. Nur so kann der Gelenkknorpel seinen Schmier- und Puffereffekt voll entfalten. Es werden mehr Glukosaminglykane ab- als aufgebaut, das Gelenk trocknet aus. Mit der Zufuhr von Glukosaminglykanen kann dieser Prozess gestoppt werden. Die vorgeschädigte Knorpelschicht kann sich erholen. Die Grünlippmuschel zeichnet sich als ideale Gelenknahrung aus.

 

Kartoffeln

In der Rohernährung kann man hin und wieder, zum Beispiel wenn der Hund nur sehr schlecht an Substanz gewinnt, Alternativ auch mal Kartoffeln unter die Gemüsemahlzeit mischen. Kartoffeln bestehen überwiegend aus Wasser, enthalten aber viel Eiweiß und Kohlenhydrate. Sie haben einen sehr geringen Fettanteil, sind ein guter Energielieferant, glutenfrei und liefern Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Wichtig ist, dass Kartoffeln nicht ROH, sondern nur gekocht unter die Gemüsemahlzeit gemischt werden. Auch sollte man darauf achten, dass KEINE grünen keimenden Kartoffeln verwendet werden, da diese äußerst gesundheitsschädlich sind!

Sind Kartoffeln lange Zeit Licht ausgesetzt, bildet sich Solanin, ein giftiges Alkaloid (organische, stickstoffhaltige, meist basische natürlich vorkommende Verbindungen), welches äußerst gesundheitsschädlich ist. Erste Solanin-Vergiftungserscheinung - auch als Solanismus bezeichnet - können u.a. ein Brennen und Kratzen im Hals verursachen, Durchfall, Übelkeit, Atemnot, Bewusstlosigkeit und Krämpfe hervorrufen. Grüne Stellen an Kartoffeln und um die „Kartoffelaugen“ herum (diese sind keine giftige Verunreinigung, sondern das eigentliche Keimzentrum der Knollen. Keimlinge, die aus den Kartoffelaugen sprießen, kann man auch zu Hause beobachten, wenn man die Erdäpfel zu warm und zu lange lagert. Dabei beginnt sich auch ohne Erde ein weißer Keimling aus dem „Auge“ zu bilden) müssen also vor dem zubereiten sorgfältig und großflächig entfernt werden, da diese Giftstoffe durch das Kochen nicht eliminiert werden!
Es ist davon abzuraten, Kartoffeln mit grünen Stellen zu füttern da Solanin als krebserregend gilt, und bei ergrünter Oberfläche bereits einen Gehalt von 35mg Solanin / pro 100g Kartoffel aufweist, was für den Menschen im toxischen Bereich liegt! Gesunde Kartoffeln weisen durchschnittlich einen Solaningehalt von 5 – 7 mg/ pro 100g auf. Grüne Stelle und Kartoffelaugen immer wegschneiden. Kartoffeln, die große Grünstellen nicht verfüttern. Ein großer Teil des Solanins liegt direkt unter der Schale, daher lieber mehr wegschneiden. Solanin geht beim Kochen ins Wasser über, daher das Kochwasser nicht weiter verwenden. Wegen der hohen Empfindlichkeit müssen Kartoffeln extrem mit Schadstoffen wie Kunstdünger und Pestiziden behandelt werden. Daher am besten Biokartoffeln nehmen und immer reichlich natürliches Vitamin C (Acerola/Hagebuttenpulver) dazu geben.

 

Inhaltsstoffe von Kartoffeln:
Kohlenhydrate (Stärke) ca. 15 %
Eiweiß ca. 2 %
Fett ca. 0,1%
Ballaststoffe ca. 0,8 – 1,7 %
Wasser ca. 77 %
Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen ca. 1 %
Vitamin C, Vitamin A und Vitamie der B-Gruppe

Sonja Bauer

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